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So wird die Lebensversicherung zur Altersvorsorge

So wird die Lebensversicherung zur Altersvorsorge

Ein Ratgeber für Lebensversicherungen

Entscheidungen in Bezug auf die Altersvorsorge und die Absicherung der Angehörigen sollten gut überlegt sein, denn sie binden langfristig und lassen sich nur schwer rückgängig machen. Auch eine Lebensversicherung dient der Vorsorge für das Alter und der Absicherung der Hinterbliebenen. Ein Ratgeber.

In der Schweiz sind drei Säulen für die Altersvorsorge üblich:

1. die staatliche Vorsorge (AHV),

2. eine berufliche Vorsorge oder Pensionskasse (BVG) und

3. eine freiwillige private Vorsorge.

Die dritte Säule wird unterteilt in 3a: steuerlich begünstigter und in 3b: gebundener Teil mit eingeschränkten Bezügen und freier Teil. Das Sparkapital aus 3b ist immer frei verfügbar, während das aus 3a gebunden ist und erst ab dem 60. Lebensjahr zur Verfügung steht. Möglich ist aber seine Verwendung als Sicherheit, wenn eine Hypothek im Falle eines Immobilen Kaufs aufgenommen werden soll. Eine Lebensversicherung kann im Sinne der Säule 3a, aber auch im Sinne der Säule 3b abgeschlossen werden. Welche Alternative die bessere ist, ist dabei vom Einzelfall abhängig. In manchen Fällen ist eine Lebensversicherung allerdings weniger ratsam. Zum Beispiel für junge Personen oder Personen mit eher niedrigem Einkommen. Denn sie können dann zu hohen Verlusten führen, sobald die Prämien nicht mehr bezahlt werden können

Rückkaufswert

Der so genannte Rückkaufswert wird dann ausbezahlt, wenn die Versicherung vorzeitig aufgelöst wird. Doch ein Rückkauf bedeutet in der Regel immer einen Verlust. Je früher dieser stattfindet, desto höher fällt dieser aus. Der Rückkaufswert setzt sich zusammen aus dem Deckungskapital, von dem die Kosten für den Vertragsabschluss und für die Verwaltung abgezogen werden. Eine Lebensversicherung lohnt sich nur dann, wenn die Prämien dafür ohne Lücke bezahlt werden können oder wenn diese über eine Einmaleinlage gedeckt werden können.

Mögliche Leistungen

Versichert werden können unterschiedliche Leistungen: Ein Todesfallkapital, ein Erlebensfallkapital, eine Prämienbefreiung und eine Leibrente. Das Todesfallkapital wird im Todesfall der versicherten Person an die Berechtigten ausbezahlt. Dabei wird eine bestimmte Kapitalhöhe festgelegt. Dieses Risiko kann aber auch über eine Risikoversicherung abgesichert werden. Das Erlebensfallkapital ist im Unterschied dazu nur über eine Lebensversicherung gedeckt. Es wird dann fällig, wenn die versicherte Person ein fest definiertes Alter erreicht hat. Manche Versicherungen ermöglichen die Vereinbarung einer Prämienbefreiung im Falle von Arbeitslosigkeit. Eine Leibrente ist für Personen ab 65 Jahren sinnvoll, die über ein gewisses Vermögen verfügen und dieses nicht selbst verwalten wollen, aber dennoch ein regelmäßiges Einkommen bekommen möchten.

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