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Mit dem Staubsauger ist die Hausarbeit ein Klax

Aufgrund der Erfindung des Staubsaugers konnten Besen und Teppichklopfer verstaut werden. Durch das Produkt gestaltete sich die Hausarbeit um vieles leichter. Die erste Ausführung eines Staubsaugers wurde zwischen 1860 und 1876 von Daniel Hess in den Vereinigten Staaten von Amerika erfunden. Das erste Patent für das Haushaltsgerät, dass die Welt veränderte, sicherte sich ein gewisser Melville Bissel im September 1876. Damals musste man die Luftpumpe noch mit der Hand betätigen. Ein anderer Erfinder war ein Hausmeister aus Ohio. Für seine Konstruktion, den Staubsauger, verwendete er einen Ventilator, ein Kissen und einen Kasten. Seine Entwicklung funktionierte fehlerfrei, worauf er sie patentieren ließ. Wenig später verkaufte er seine Idee an die Firma Hoover. Bis heute hat sich das Unternehmen am Markt gefestigt und gehört noch immer zu den bedeutenden Staubsauger – Produzenten.

Lange Zeit galten Staubsauger als Luxusartikel und bis zum zweiten Weltkrieg konnten sich nur reiche Leute ein solches Gerät kaufen. Früher wurden oft sogenannte Hausstaubsauger verwendet. Dafür wurden ganze Rohrsysteme im Haus verlegt, über die das Handgerät dann angegliedert wurde. Nachdem der Krieg vorbei war, kamen immer mehr transportable Geräte auf den Markt. Dadurch wurde auch der Preis gesenkt und die Sauger wurden für alle erschwinglich. In den 1980ern kamen letzten Endes kleine, leichte Handstaubsauger auf den Markt.

Im Prinzip verwenden alle Staubsauger beinahe die selbe Technik. Alle Geräte enthalten in ihrem Korpus einen Motor, der das Gebläse antreibt. Damit wird schließlich ein gewisser Unterdruck erzeugt. Jedes Gebläse beim Staubsauger ist mit einem Radialverdichter ausgestattet. Schließlich wird der Schmutz mittels eines Saugrohrs in das Innere des Gerätes befördert. Im Inneren des Saugers wird die, mit Schmutz angereicherte, Luft wieder aufbereitet und gesäubert. Am aktuellen Markt gibt es drei unterschiedliche Grundtypen von Staubsaugern: Beutelstaubsauger, beutellose Sauger mit Zentralfilter und beutellose Sauger mit dem Multizyklonprinzip. In Beutelstaubsaugern befindet sich ein luftdurchlässiger Beutel, wo der Luftstrom hingeleitet wird. Der Beutel muss dabei auch die Aufgabe eines Filters ausführen. Hinter dem Beutel sitzt in allen Geräten noch ein Grobfilter, der den Motor und das Gebläse vor spitzen Gegenständen schützt, und im Abluftbereich findet man im Regelfall noch einen Mikrofilter. Die Geräte, die ohne Beutel arbeiten, lenken den eintretenden Luftstrom zu einem Wirbel, einem sogenannten Zyklon. Dadurch werden die Schmutzpartikel an den Rand gepresst. Für den Schmutz gibt es schließlich ein eigenes Auffangfach. Die größeren Schmutzteile werden einfach in dem Auffangfach gesammelt. Die kleineren Partikel werden durch einen Papierzentralfilter geleitet, der dadurch jedoch oft gesäubert werden muss.

Die ausgereifteste Technik, die es am Markt gibt, wird vom beutellosen Staubsauger mit Multizyklontechnik verwendet. Auch hier wird der Luftstrom erst einmal in einen Wirbel versetzt um die größeren Schmutzteile abzusondern. Nachdem dies geschehen ist, findet eine zweite Reinigungsstufe statt und die Luft muss nicht durch einen Zentralfilter. Dort entstehen mehrere kleine Zyklone mit höherer Rotationsgeschwindigkeit. Aufgrund der kleinen, schnellen Wirbel, werden selbst die feinsten Schmutzpartikel abgeschieden. Die Staubsauger, die sich der Multizyklontechnik bedienen, haben die Staubsauger – Industrie weiterentwickelt. Da bei dieser Technik kein Zentralfilter zum Einsatz kommt, erspart man sich die Säuberung dieses Filters. Außerdem kann er nie verstopft werden und dadurch hat man immer die maximale Saugkraft. Seit dieser Zeit die Multizyklontechnik im Jahre 1980 entwickelt wurde, sind diese Staubsauger ein fixer Bestandteil auf dem Markt.

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