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Landhausdielen mit Fußbodenheizung

Erst vor Kurzem hat Familie Griffin zugeschlagen und einen Landhaussitz im Waldviertel erworben. Wesentlich für die schottische Familie war, dass das Landhaus einen alten Stil aufweist und diesen sollte man auch in den Landhausdielen, im Mauerwerk und in der Dachkonstruktion erkennen. Die Suche nach dem richtigen Objekt gestaltete sich als sehr schwierig. Die Suche dauerte einige Zeit da Familie Griffin gezielte Vorstellungen von dem Haus hatte und eine abgeschiedene Lage suchte, um sich wie in Schottland zu fühlen.

Die Innenausstattung ist in einem restaurierungsbedürftigen Zustand. Die Parkett-Böden müssen vom Fachmann inspiziert werden. Schließlich möchte man keinen Holzwurm entdecken, der den Boden von allen Seiten durchlöchert. Das Haus ist in allen Räumen mit Parkett-Böden in verschiedenen Maserungen ausgestattet. In aller Ruhe entschied man sich für die Landhausdielen. Die Dielen harmonieren perfekt zum Stil des gesamten Hauses. Zu allererst musste die Familie Griffin einen Parkett-Verleger engagieren, welcher die Landhausdielen und die Holzbalken an der Decke inspiziert. Und siehe da. Ein paar der Holzbalken wiesen Schmutzspuren von Holzwürmern auf, die vom Landhausdielen-Verleger gekennzeichnet wurden. Auch in zwei anderen Böden wurden Einkerbungen entdeckt. Nachdem man sich abgesprochen hatte, entschied man sich dafür, einige Holzelemente aus den Landhausdielen auszubauen.

Bei Parkett-Böden fallen Beschädigungen insbesondere schnell auf und man erkennt sofort, wenn man die Böden austauschen sollte. Der andere in Mitleidenschaft gezogene Boden konnte leicht ausgebessert und versiegelt werden. Für den anderen musste jetzt ein passender Ersatz gefunden werden. Der Landhausdielen-Händler führte die Familie Griffin in seinen Schauraum, wo sie ein paar Exemplare zur Ansicht hatten. Die Auswahl ist nicht leicht. Schließlich wäre es schön, wenn die Böden zusammenpassend wären. Ein Parkett, der zu den restlichen Böden passt, musste ausgesucht werden. Die Landhausdielen, die in die engere Auswahl kamen, gab es natürlich nur im Katalog und überstiegen eigentlich die preislichen Vorstellungen der Familie. Nichts desto trotz einigte man sich auf einen angemessenen Preis und die Landhausdielen wurde bestellt.
Nach vierwöchiger Wartezeit war es schließlich soweit und die Landhausdielen wurden zugestellt. Erst einmal wurden die 100m² Boden mit einer modernen Fußbodenheizung ausgestattet. Ist ja auch angenehm, wenn im künftigen Wohnzimmer das Parkett von unten beheizt wird. Am Ende wurde der Boden von den Parkett-Verlegern montiert und mit Leisten professionell abgeschlossen. Um die Arbeit akkurat abzuschließen, wurde der Boden noch poliert und versiegelt. Anschließend musste die Familie ein paar Tage warten, bis sie schlussendlich die Landhausdielen mit Überziehhausschuhen betreten konnte.

Um den Übergang von einer Landhausdiele zur anderen zu überbrücken, wurde von den Fachleuten eine gute Lösung gefunden. Hier versuchte man sich einer neuen Form der „Leiste“, nämlich eine Einbuchtung aus Holz in den Boden zu versenken und darin gewaschene Steine einzulegen. Besonders edel und neutral bewiesen sich weiße Granitsteine, die nach dem Waschen und Trocknen in diese Einbuchtung gelegt werden. Oben drauf wurde eine spezielle Glasscheibe gesetzt, damit es zu keinen Verletzungen kommt. Nun zeigte sich die kreative Idee als optimale Lösung für den Übergang eines Kachelparketts zu einem Fischgräten-Parkett. Die sichtbaren Holzbalken, die von den Holzwürmern befallen waren, konnten von diesen gesäubert werden und im Anschluss gestrichen und versiegelt werden. Damit war ein weiterer Punkt auf der „To-Do-Liste“ bei der Renovierung abgeschlossen.

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