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Flugrechte durchsetzen

Täglich sind Tausende an Flugpassagieren unterwegs und die Flüge werden pünktlich gestartet und kommen auch zur angegebenen Zeit am Ziel an. In einigen Fällen kommt zu Verspätungen, welche die Fluggesellschaften selbst verursacht haben. Bei kleineren Verspätungen können die Passagiere einen Betrag bis zu 600 Euro geltend machen. Wird der Flug erst am Folgetag durchgeführt, so sind auch die Kosten einer Hotelübernachtung dem Fluggast zu ersetzen. Ist ein Fluggast auf einem der Flughäfen gestrandet, so haben die Airlines auch kostenlos Verpflegung und Getränke zur Verfügung zu stellen. In vielen Fällen wird eine Urlaubsreise im Reisebüro gebucht und der der Abflug soll in den Morgenstunden erfolgen. Wenige Tage vor dem Reise bekommt der Urlauber die Information, der Flug kann erst am Abend angetreten werden. Auch hier kann der Tourist einen Teil des Reisebetrages fordern, da ihm ein Tag am Urlaubsziel verloren ging.

Sehr gern haben die Fluggesellschaften auf übernatürliche Ereignisse hingewiesen, den in diesem Fall mussten in der Vergangenheit keine Ersatzleistungen gezahlt werden. Der Europäische Gerichtshof hat die Rechte der Passagiere bzw. die Flugrechte gestärkt und so müssen die Fluggesellschaften beispielsweise auch bei einer Aschewolke durch einen Vulkanausbruch oder bei einem starken Wintereinbruch zahlen. So sind den Passagieren die Übernachtungen im Hotel, Speisen und Getränke zu bezahlen. Sogar die Kosten für Telefonate können von den Passagieren geltend gemacht werden. In den meisten Fällen einigen sich die Passagiere mit der Fluggesellschaft durch einen Vergleich und das Geld wird problemlos überwiesen.

In einigen Fällen möchten die Airlines gar nicht oder nur einen Teil der angefallenen Kosten zahlen. Auf diese Art und Weise wird versucht, die Schadensersatzansprüche möglichst gering zu halten. Den Reisenden bleibt nichts anderes übrig, als vor das Gericht zu ziehen, um die eigenen Rechte einzuklagen. Zu beachten ist allerdings, dass auch die erforderlichen Ausgaben zu dokumentieren sind. Am besten ist es, wenn die geforderten Beträge mit Rechnungen bewiesen werden können. Wichtig zu wissen ist ach, dass diese Rechtslage nur in der EU gültig ist. Bei Flügen über die EU-Grenzen hinaus, gelten andere gesetzlichen Bestimmungen. Über Europäische Passagierrechte findet man hier ausreichend Informationen.

 

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