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Die CD, bei der Beethoven ein Wörtchen mitzureden hatte

Der deutsche Komponist Ludwig von Beethoven und eine CD haben erst mal augenscheinlich nichts miteinander zu tun. Beethoven lebte im 18. Jahrhundert, die CD wurde 1980 eingeführt. Außer, dass es die Musik von Beethoven natürlich auf CD gibt. Aber sonst? Doch, da gibt es noch etwas. Denn Beethoven war maßgeblich daran beteiligt, dass die CD einen Durchmesser von zwölf Zentimetern bekam und dass auf ihr eine Spieldauer von 74 Minuten möglich ist. Und das kam so:

Norio Öga war der damalige Vizepräsident von Sony. Er liebte Beethoven, vor allem dessen Neunte Sinfonie. Das einzige was ihn störte war die Tatsache, dass er das Kunstwerk nie am Stück anhören konnte, sondern den Tonträger wechseln musste. Nun diskutierte man darüber, wie groß eine CD werden sollte und wie viel Musik auf ihr gespeichert werden könne. Um Öga den Wunsch zu erfüllen, die Neunte Sinfonie an einem Stück hören zu können, die in der längsten Version 74 Minuten lang ist, stellte man also eine CD  her, die genau diese Länge an Musik aufwies. Dies führte wiederum dazu, dass sie zwölf Zentimeter groß wurde.

Somit hatte Beethoven entschieden, welche Größe und welche Spieldauer eine CD nun hat. 1980 kam sie auf den Markt, nach Deutschland kam sie dann ein Jahr später. Seitdem ist sie nicht mehr wegzudenken. Heute kann man natürlich auch Rohlinge kaufen und bei Unternehmen eine CD Herstellung in Auftrag geben. Egal was, es wird auf die CDs gepresst und vervielfältigt. So kann heute jeder seine eigene CD herausbringen – ganz einfach!

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